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Liebe Uebersetzter, 

ich habe nun gefuehlte tausende von malen den Deutsch-English als auch den English-Deutsch Pro und Sandard Test versucht. Und jedes mal findet Oliver einen kleinen Bindestrich oder ein Leerzeichen zu viel und streicht mir den Test. Nun... was ich auch gemerkt hab' ist das er jedes mal fast am selben Tag antwortet, anders als die anderen Kombinationen. 

 

Also denke ich fehlt es doch an Deutsch Uebersetztern. 

 

Wie ging es euch so bei den Deutsch Tests? 

Beste Gruesse, 

Robert. 

62 comments

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    MelanieKoster

    Hallo Robert,

    also ich habe den Englisch-Deutsch-Test gemacht und die Rückmeldung hat ein paar Tage gedauert. Vielleicht standen in den Rückmeldungen/Bewertungen, die du bekommen hast, ja gar nicht alle Kritikpunkte drin. Ich will dir ja nicht auf die Zehen treten, aber dein Post hier enthält doch schon einige Fehler. Liegt vielleicht daran, dass du hier in Eile geschrieben hast? (Wenn ich bei FB was poste, würde jeder Lektor die Hände überm Kopf zusammenschlagen ;) ) Wenn ich's richtig verstehe, hast du dich für beide Übersetzungsrichtungen beworben. Was ist denn deine Muttersprache?

    Schöne Grüße

    Melanie

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    robertsam

    Genau das selbe hier. Normalerweise bei einem Fehler wird das als Tipp dazu geschrieben. Oliver sieht wirklich wie der typische Deutsche aus; schaut auf jede Klammer. Sorry aber da sollte man schon was dran machen. 

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    MelanieKoster

    Bin gestern zum zweiten Mal durch den Lektoren-Test gefallen. Hatte lediglich vor einem "und" ein Komma entfernt, da es mir an dieser Stelle unnötig erschien, und hatte noch einen weiteren Fehler. Zwei Fehler und durchgefallen. ;) Na ja, ich find's ja andererseits ganz gut, wenn so streng bewertet wird, damit Kunden davon ausgehen können, wirklich nur erstklassige Übersetzungen zu bekommen. Einmal kann ich den Test noch machen ... aber ich kann auch damit leben, wenn ich nie Lektor werde. ;)

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    oliver_henkel

    Hallo miteinander!

    Normalerweise bringe ich mich nicht aktiv in Forumsdiskussionen ein, weil ich meine Neutralität wahren möchte. Aber da es hier ja mittlerweile nicht nur um einige meiner Entscheidungen geht, sondern offenbar auch mein Charakter in Frage gestellt wird (was ich als recht unschön empfinde), möchte ich eine Ausnahme machen.

    Wir haben klare Vorgaben, wie viele Fehler welcher Art ein Test aufweisen darf, ehe er als nicht bestanden gilt. Daran kann nicht gerüttelt werden, aus Gründen der Chancengleichheit für alle Bewerber und weil es der Qualitätssicherung dient. Da ich ja angeblich ein so "typischer Deutscher" bin, wird das jetzt möglicherweise so ausgelegt, dass ich mich hinter der beliebten Ausrede "Ich befolge nur Befehle" verschanze. Nun, ich kann es vermutlich nicht ändern, wenn jemand meinen Charakter als bequeme Erklärung heranziehen möchte.

    Um speziell auf deine Vermutung einzugehen, Jutta, dass ich deine Übersetzung wohl nicht einmal gelesen hätte: Doch, das habe ich. Und das sogar, obwohl wir bei der Testbewertung eigentlich sofort mit der Überprüfung aufhören sollen, sobald die Zahl der zulässigen Fehler überschritten wurde. Aber ich möchte mir immer ein Gesamtbild verschaffen. Und was den Austausch der eckigen Klammern durch runde angeht - das ist in der Tat eine schwerwiegende Änderung. Die eckigen Klammern dienen, wie ja auch in den einsehbaren Richtlinien erläutert wird, der Markierung von bestimmten Textteilen und werden unter Umständen auch zur automatischen Erkennung bei der Weiterverarbeitung der Übersetzungen verwendet. Eine Änderung der Klammern hat zur Folge, dass der Kunde am Ende die entsprechenden Textstellen nicht mehr identifizieren kann und daraus weitergehende Fehler entstehen. Darum sind die eckigen Klammern und ihre Inhalte ausdrücklich absolut unantastbar. Ich habe absolut nicht den Wunsch, dich zu frustrieren, Jutta. Doch ein solcher Fehler lässt mir einfach keine Wahl. Und so geht es mir bei vielen Tests, die ich bewerte: Ich erkenne Mühe und Herzblut, die hineingesteckt wurden, muss aber meine subjektive Wertschätzung für die geleistete Arbeit ignorieren, um eine Bewertung zu finden, die sachlich korrekt ist. Und das ist bisweilen bedrückender, als ihr vielleicht glaubt.

    Und ganz nebenbei: Ich habe den Test bereits um 14:51 überprüft, weil ich es als unfreundlich empfinde, euch und alle anderen, die sich bei Gengo bewerben, lange warten zu lassen - nicht etwa, weil ich die eingehenden Tests ungesehen dem Papierkorb übergebe. Darum überprüfe ich täglich mehrmals die Liste der Tests auf Neuzugänge und mache mich, wenn möglich, sofort ans Werk.

    Ob ich euch glaubhaft verdeutlichen konnte, nach welchen Gesichtspunkten ich arbeite und dass es auch für mich immer wieder Momente gibt, in denen ich meine Bewertung mit gemischten Gefühlen abgebe, weiß ich natürlich nicht. Aber vielleicht vermochte ich ja wenigstens zu vermitteln, dass hier kein zwischen Paragraphenreiterei und subtilem Sadismus angesiedelter grauer Beamtentyp sitzt, der nur darauf wartet, einen Menschen nach dem anderen gewissermaßen von der wärmeren Seite des Schalters aus zu tyrannisieren.

    Viele Grüße,

    Oliver

     

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    robertsam

    '- zwischen Zahl und Prozentzeichen müsste ein Leerzeichen stehen, also etwa "5 %" statt "5%"'. 

    Ich weiß ja nicht ob dem Klienten sowas wirklich wichtig ist... 

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    MelanieKoster

    Robert, ich finde so eine "Kleinigkeit" ja selbst auch frustrierend. Trotzdem ist meiner Meinung nach die Frage NICHT, ob es dem Kunden wichtig ist oder nicht, sondern ob man eine korrekte Leistung erbracht hat. Wenn ich eine deutsche Übersetzung abliefere, dann hat die in allen Punkten den deutschen Rechtschreibe- und Grammatikregeln zu entsprechen, völlig egal, ob der Kunde Wert auf ein Leerzeichen vor dem Prozentzeichen legt oder nicht. ;)
    Ich sag ja, ich habe jetzt zum zweiten Mal den Lektorentest nicht verstanden. Auch wegen "Kleinigkeiten". ;) Und natürlich bin ich enttäuscht. Aber wenn ich nen Mathetest abliefere und 5,9 als Ergebnis einer Aufgabe rausbekomme statt 6, dann erwarte ich ja auch nicht, dass der Prüfer sagt: "Okay, ist ja nah genug dran." ;) ;)

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    Christoph Rupprecht

    Nachdem ich vor einigen Tagen auf Anhieb den Test bestanden habe, kann ich versichern, dass Oliver nicht sofort beim kleinsten Fehler wild auf den "Abgelehnt"-Knopf drückt ;) Ich habe mir nämlich einen Schnitzer geleistet, der zwar weniger im Bereich von Klammern und Leerzeichen lag, aber dennoch auch ein Durchfallen hätte rechtfertigen können.

    Als Wissenschaftler bin ich an Ablehnung (Fachzeitschriften, peer review) gewöhnt - man probiert es eben einfach nochmal und investiert genügend Zeit zum mehrfachen Korrekturlesen. Viel Glück!

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    Antje

    Nachdem ich jetzt auch gerade durchgefallen bin (zurecht - Kommas waren schon in der Schule immer das Problem...), würde ich für's nächste Mal gerne etwas wissen, weil mich das bei meinem ersten Versuch sehr abgelenkt hat:

    Mir ist klar, dass es nicht um eine wortwörtliche Übersetzung geht. Aber ich frage mich, wie weit ich abweichen sollte / kann, wenn es Sinn macht. Wenn eine Formulierung, die eine sehr ähnliche Wortwahl und Satzbau wie im Original verwendet, technisch möglich ist, eine andere, sinngleiche Formulierung im Deutschen aber viel besser 'fließen' würde, kann dann die Übersetzung abgewandelt werden? Oder sollen wir immer so nah an der originalen Wortwahl und Satzbau bleiben, wie nur irgend möglich, auch wenn das dann etwas gestelzt klingt? Was, wenn das Original in einem kurzen Text mehrmals dieselbe Formulierung verwendet, was auf Deutsch ein Zeichen von schlechtem Stil sein würde? Was, wenn einem die exakten Synonyme ausgehen? Kann man dann auch Formulierungen verwenden, die den Sinn erhalten, auch wenn sie nicht die genaue Übersetzung des entsprechenden Wortes im Original sind? (Konkret wollte ich gerne "neuer Besitzer" (für ein Tier) anstatt zum dritten Mal "neues Zuhause" im selben Absatz schreiben, habe mich aber nicht getraut.)

    Und was ist mit Interview-Auszügen? Wenn der Satzbau in dem Zitat schon im Original schlecht ist, soll das dann in ähnlich schlechtem Deutsch übernommen werden, möglichst wortwörtlich übersetzt werden, in umgangssprachliches Deutsch übersetzt werden, oder komplett berichtigt werden?

     

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    Klaus Dittmann

    Ich für meinen Teil muss die Frage des Thread-Titels leider mit ja beantworten.

    Vor allem ist sehr auffällig, dass SEHR offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen wird und der Schwierigkeitsgrad der Tests SEHR unterschiedlich ist UND die Texte auch noch Fallen enthalten können, weil beim Kopieren von den ursprünglichen Webseiten Formatierungen der Originaltexte verloren gehen, die zur Kenntlichmachung von Fremdwörtern aus einer anderen Sprache als Englisch dienen, und das Nichterkennen dieser Fremdwörter dann zum Grund für das Ablehnen des Tests wird.

     

    Und wie aus der Diskussion aus dem Neben-Thread ersichtlich ist, werden auf der anderen Seite jedoch absolute Abzocker einfach so durchgewunken, die dann auch noch in nur halb bearbeiteten Collections richtig offensichtliche Tippfehler für die Nachwelt hinterlassen. Ich frage mich dann schon, wie die ihre Tests bestanden haben. Hatte die etwa alle den Text, der nur aus dem gleichen Satz in gleich vierfacher Ausführung enthält?

    Ich für meinen Teil bin jedenfalls erstmal bedient. Dieser ganze Prozess und das Geschwafel über Qualität ist sehr offensichtlich wie üblich nur reine Makulatur.

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    Sunnysailor

    Hallo zusammen,

    ich bitte vorab um Entschuldigung, aber da ich keinen passenderen Thread gefunden habe, möchte ich meinen Bauchschmerz einfach mal hier unterbringen.

    Meine Situation war wie folgt: Übersetzung Englisch - Deutsch; ca. 1.700 Wörter, aufgeteilt in einzelne Satzblöcke, alles in einer Collection zusammengefasst; Thema war die Beschreibung von Ferienunterkünften und Wohnungen in London. Vielleicht wissen die meisten von euch, um welchen Kunden es ging.

    Nach Fertigstellung und Abgabe der Übersetzung erhielt ich einige Tage später eine E-Mail mit dem Resultat der Überprüfung dieser Übersetzung durch einen ST.

    In einem Block (mit einem Satz) hatte der ST einen Fehler entdeckt. Ich hatte beim Tippen und bei der Überprüfung eine '2' bei '2 Schlafzimmer und 2 Badezimmer' übersehen/vergessen/wie auch immer.

    Die Bewertung des ST war eine 6.3 von 10.

    Ich war ziemlich überrascht und würde deshalb gerne eure Meinung hören, ob das gängige Praxis ist.

    Einen 1.700 Wörter umfassenden Job durchschauen, einen einzelnen Satz nehmen in einem eigenen Block, und diesen durch o.g. Fehler mit einer 6.3 zu bewerten.....

    Danke für euer Feedback

    Martin

     

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    Klaus Dittmann

    Sorry, aber die 2 ist in diesem einzelnen Text ein sehr wichtiger Bestandteil und für den Leser und potentiellen Kunden unseres Kunden eine entscheidende Information. Eine Abwertung für solch eine Schludrigkeit kann gar nicht hoch genug sein.

    Wenn ich mir gelegentlich nur halb erledigte Jobs im Dashboard ansehen, kann man manchmal nur noch die Hände überm Kopf zusammenschlagen, was da teilweise an grobem Unfug und eindeutigen Fehler von "Übersetzern" produziert wurde. Da verliert man jede Lust überhaupt noch was zu machen, geschweige denn ihre halbfertigen Jobs zu beenden. Und manchmal ist es auch richtig peinlich, wenn man sich die bisherigen Übersetzungen für einen Kunden auf dessen Webseiten ansieht, weil man bestimmte Begriffe wieder gleich übersetzen möchte, was einem da an offensichtlichen Tippfehlern und fehlerhafter Zeichensetzung über den Weg läuft. Etwas mehr Sorgfalt und Selbstkontrolle während der Arbeit und besonders VOR dem Absenden eines Jobs, ist da auf jeden Fall angebracht. Wer das nicht macht, weil es zu viel Arbeit ist, muss dann auch entsprechende Noten bekommen.

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    Sunnysailor

    @Klaus Dittmann 

    Danke vorab für Dein Feedback. Wenngleich ich eher eine technische Meinung oder Antwort bevorzugt hätte. Deine Antwort jedoch ist in höchstem Grade emotional und erinnert mich an meinen ehemaligen Deutsch-Professor ;-). Und das hat bei einer Bewertung nicht den Ausschlag zu geben. Auch wenn ich Deine Bedenken teile, auch ich sehe oftmals erschreckende Ergebnisse anderer Übersetzer, so geht es mir darum, bei einem Standard-Job das Bewertungssystem zu verstehen. Ob nämlich ein gemachter Fehler auf den einzelnen Block oder auf die gesamte Kollektion gerechnet wird. Bin einfach neugierig aus bewertungstechnischer Sicht.

    Als Neuling bei Gengo tauchen solche Fragen auf, leider konnte ich auf diese keine Antwort in den Hilfeseiten finden.

    Martin

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    Klaus Dittmann

    @Martin/Sunnysailor:

    An meiner Antwort war eigentlich nichts emotional, aber sei's drum.

    Mit diesen Bewertungen ist es eben wie bei Schultest, man weiß nie wann sie kommen. Wenn Sie kommen, erwischen sie einen oft auf dem falschen Fuß.

    Diese stichprobenartiken Überprüfungen können oder können nicht für die gesamte Arbeit repräsentativ sein. Wenn aber gerade ein solcher Lapsus bei einer zufälligen Kontrolle auffällt, wird man natürlich etwas unsaft daran erinnert, dass man selbst etwas sorgfältiger arbeiten könnte und sollte.

    Und diese Bewertungen sind ja nicht für die Ewigkeit. Die Gesamtnote wird nur aus einer bestimmten Anzahl der letzten Bewertungen errechnet. Wenn du also weiter arbeitest und noch ein paar Bewertungen mit 10 bekommst, wird diese 6,3 irgendwann verschwunden sein. Bis dahin würde ich sie eher als Ansporn zur Besserung betrachten.

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    MelanieKoster

    Ich bin auch noch relativ neu bei Gengo, aber soweit ich bisher durchblicke, wird in einer Collection tatsächlich immer nur ein einzelner Job herausgepickt und bewertet. Und dann ist es, wie in deinem Fall, egal, dass die 200 oder so anderen Jobs in dieser Collection korrekt waren. Wenn in diesem einen Job von vielleicht 5 Wörtern 1 Wort/Zahl gefehlt hat, dann ergibt das eben diese schlechte Bewertung.
    Klar ist das sehr ärgerlich, aber wenn man sich als Lektor eben nur diesen 5-Wörter-Satzblock rauspickt, was will man bei einem wichtigen, fehlenden Wort anderes tun als die Übersetzung schlecht zu bewerten? Das ist der Nachteil an diesen Collections, die aus zig einzelnen Jobs bestehen. Bei einem Job mit etwas mehr Text fällt ein einzelner Fehler nicht soooo ins Gewicht wie bei so einem Einzeiler. ;)
    Ich hatte auch an diesen Ferienunterkünfte-Übersetzungen gearbeitet und auch bei mir wurde ein einzelner Job daraus bewertet, obwohl die verschiedenen Collections jeweils aus 150 bis 250 einzelnen Jobs bestanden hatten.

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    Sascha

    Diese Strenge ist doch normal. Wenn ich mir einen Tisch kaufe, will ich ja auch nicht, dass ein Tischbein zu kurz ist. Der Tisch wackelt dann nämlich - selbst wenn es sich nur um einen Millimeter handelt. Genauso muss sichergestellt werden, dass ein übersetzter Text einwandfrei ist. 

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    Thomas G.

    Hallo!

     

    Ich möchte für mein Anliegen auch nicht extra ein neues Thema eröffnen, deshalb hänge ich mich kurz hier mit dran.

    Vor einigen Tagen hat Oliver vollkommen zu Recht meinen EN-DE-Standardtest als nicht bestanden bewertet. Ich muss ehrlich sagen, dass mich abgesehen von den gängigen Kommafehlern, die sich in den letzten Jahren unbemerkt bei mir eingeschlichen haben, auch der Text an sich völlig kalt erwischt hat. Mir ist in einem Absatz schlichtweg nicht klar gewesen, wie der Autor seine Aussage gemeint hat. Es ging um einen bestimmten Begriff, der mehrmals mit wohl unterschiedlichen Bedeutungen übersetzt werden wollte... aber sei's drum, man hat ja noch zwei weitere Versuche. Positiv fand ich jedenfalls, dass er kurz auf jeden Fehler eingegangen ist. ("Das Wort falsch übersetzt... das Komma falsch... eckige Klammer nicht beachtet" usw.)

    Leider bin ich heute (diesmal bei Stefanie) wieder gescheitert, und das, obwohl die inhaltliche Übersetzung mir locker flockig von der Hand ging. Zumindest interpretiere ich so Stefanie's Rückmeldung, dass sich der Text "sehr flüssig liest" und Potenzial erkennbar sei. Hinsichtlich der Fehler habe ich jedoch leider nur den kurz angebundenen Hinweis aus "Rechtschreibung, Zeichensetzung" erhalten. Ich kann mit diesen beiden Brocken leider nicht sehr viel anfangen wenn es darum geht, die Fehler abzustellen. Rechtschreibfehler habe ich nach mehrmaligem Durchlesen ausgeschlossen, (auch wenn es zugegebenermaßen sehr früh am Morgen war) aber handelte es sich vielleicht um Tippfehler? Und was genau war an der Zeichensetzung falsch? Ich wollte mich auf diesem Wege eigentlich nur erkundigen, ob es möglich ist eine etwas detailliertere Auswertung zu erhalten. Neben dem allgemeinen Auffrischen der entsprechenden Regeln wäre das nämlich aus meiner Sicht schon wichtig, um Fehler gezielt abstellen zu können.

     

    Beste Grüße!

     

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    Klaus Dittmann

    @tommy.grau: Sorry, aber wenn deine Übersetzung genauso aussieht wie dein Text oben, ist die Ablehnung nur richtig.

    Deppenapostrophe sollten nun wirklich nicht vorkommen und die Kommas sind wohl auch eher zufällig gesetzt.

    Es gibt übrigens technische Hilfsmittel, um die Anzahl der Rechtschreibfehler zu begrenzen.

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    Thomas G.

    Lieber Klaus,

    der Eine hat Schwierigkeiten mit der Zeichensetzung, der Andere mit dem Leseverständnis. Anders kann ich es mir zumindest nicht erklären, dass ich die Ablehnung explizit NICHT anzweifle, sondern nur um eine etwas detailliertere Nennung der Fehler zu Lernzwecken bitte und mir dann doch eben dies unterstellt wird. Oder bestätigst du Ablehnungen prinzipiell so nachdrücklich, um Fragesteller auf die Schwächen aufmerksam zu machen, die sie eh schon kennen und zugeben? Du erstaunst mich...

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    guntsergei

    Als ich den Standardtest zum zweiten Mal gemacht habe, bekam ich ein feedback das mir überhaupt nicht weiterhilft.

    "Vielen Dank, dass du unseren Test absolviert hast.

    Leider weist du nicht die Fähigkeiten auf, die für einen Gengo-Übersetzer in diesem Sprachenpaar erforderlich sind.

    Viele Grüße
    Oliver
    Gengo Senior Translator"

     

    Wo genau weise ich nichts auf? Im ersten Text waren es Kommafehler. Ich habe mich dann mit dem Duden beschäftigt um zu (fast) alle Kommaregeln wieder zu können.

    Was ich sagen will ist, wenn ich schon etwas nicht bestehe dann möchte ich auch eine Begründung dafür.

     

    MfG

     

    Sergei Gunt

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    Judith

    Striktheit ist im Allgemeinen nichts Verwerfliches, sofern sie objektiv korrekte Aussagen beinhaltet.

    Der Pro-Test und Olivers Aussagen sind aber nicht korrekt, daher habe ich auch kein Interesse mehr an einer Tätigkeit bei Gengo, denn ich setze selbst hohe Maßstäbe an:

    1) Im Pro-Test ist Gengo selbst ein Fehler in dem Test-Dokument unterlaufen, und zwar in der letzten Zeile des englischen Texts "The Sun King's Garden", in dem das Verb "transcend" falsch geschrieben ist (<c> und <s> sind vertauscht).

    2) Oliver hat mir einen Wortfehler angestrichen, der keiner ist: "expansion" lässt sich durch "Verbreitung" übersetzen unter der Prämisse, dass man einen kausativen Nebensinn in diesem Nomen sieht. In diesem Sinne entspricht eine "Verbreitung" einer Expansion, in dem Zusammenhang gibt es also keine objektiven Einwände.

    3) Oliver strich mir an, "horizon" ließe sich nicht mit "Bereich" übersetzen. Dies ist inkorrekt, vgl. beispielsweise Pons: http://de.langenscheidt.com/englisch-deutsch/horizon?term=horizon&q_cat=%2Fenglisch-deutsch%2F

    Der Begriff "horizon" meint in einem Sinn das sichtbare Gebiet, eine Zone, vgl. auch die in dem Link unten angegebenen Synonyme "purview". Ein anderes Synonym zu "horizon" ist "realm".

    4) Zu guter Letzt: "the area between" ..., übersetzt als "das Grundstück zwischen" ...

    Oliver gab an, "area" sei durch "Bereich" zu übersetzen, was korrekt ist, jedoch den Kontext meiner Übersetzung und andere Übersetzungsmöglichkeiten außer Acht lässt: In meiner Übersetzung wäre dann im gleichen Satz 2 x Bereich vorgekommen, was stilistisch sehr schlecht ist, insofern habe ich "Bereich" durch "Grundstück" ersetzt, was inhaltlich im Zusammenhang das gleiche ausdrückte, den Sinn des Textes nicht verschoben hat und auch objektiv korrekt ist (vgl. http://de.langenscheidt.com/englisch-deutsch/area): Eine "area" kann auch eine "Bodenfläche", und somit ein "Grundstück" sein.

    Mir bleibt nur eine Frage: Meint Gengo seine Bewertungen Ernst?

     

     

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    oliver_henkel

    Hallo Judith,

    ich melde mich in dieser Diskussion normalerweise nicht zu Wort, da ich meine Neutralität wahren muss. Aber in diesem Fall ist es wohl angebracht, dass ich mich äußere.

    1) dass im Ausgangstext ein Fehler erscheint, ist gewollt. Schließlich sind die Texte, die von Kundenseite zur Übersetzung eingereicht werden, auch nicht immer fehlerfrei. Tippfehler zu erkennen und die korrekte Bedeutung richtig zu interpretieren, ist sehr häufig erforderlich.

    2) "expansion" kann durchaus "Verbreitung" bedeuten. Aber ein Park wird nicht "verbreitet", sondern beispielsweise "erweitert". Der Zusammenhang ist wichtig.

    3) der Zusammenhang ist auch bei der Übersetzung von "horizon" von Bedeutung. Hier ist die Linie gemeint, bis zu der der Blick des Betrachters im Gelände reicht, also buchstäblich der Horizont.

    4) "Grundstück" ist für den riesigen Park von Versailles, um den es im Text geht, wirklich kein geeigneter Ausdruck. "Bereich" ist nur eine mögliche Alternative, die auch kein Wiederholungsproblem mit sich bringt, wenn man "horizon" nicht mit dem gleichen Wort übersetzt.

    Ich finde es etwas bedauerlich, dass Sie die drei letzten Punkte angeführt haben, ohne auf den größeren inhaltlichen Zusammenhang einzugehen.

    Viele Grüße

    Oliver

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    Judith

    Hallo Oliver,

    der Bedauerlichkeit meines letzten Beitrags werde ich im Folgenden Abhilfe verschaffen (vgl. 2)/3)/4)):

    zu 1) Das Argument für den Fehler scheint mir fadenscheinig, im ersten Text war kein Fehler ersichtlich. Haben Sie auch eine Begründung dafür, warum im ersten Text kein Fehler versteckt war, im zweiten aber schon?

    zu 2) Gärten können "verbreitet" werden, zumal Ludwig XIV. in dem Text bewusst als "ausschweifend" dargestellt wurde. Ich betonte ja bereits, dass ich den Eindruck habe, die Wörter werden zu viel im Einzelnen betrachtet. Eine Schwierigkeit von Wörtern besteht v. a. in der Kontextverwendung, und Ludwig XIV. hat sehr wohl Gärten "verbreitet". Das Wort "expansion" (vgl. Originaltext) hat im Übrigen beinahe den gleichen, eher unpassenden Beigeschmack der räumlichen Ausdehnung, der sich im Wort "verbreiten" wiederfindet. Alternativen mögen ebenso korrekt sein, "Verbreitung" erachte ich jedoch nach wie vor nicht als falsch.

    zu 3) Dies ist eine Interpretationsfrage und, wie ich bereits schrieb, deswegen m. E. keine Bewertungsgrundlage. Das Schloss von Versailles ist so angelegt, dass im Westen des Schlosses, Ausgang bildet bei meiner Argumentation jegliche Stadtkarte, z. B. google maps, der Bereich (!) des Grand Parc angesiedelt ist, der an den Petit Parc zwischen Schloss und Grand Parc angrenzt. Insofern lässt sich durchaus von einem "westlichen Bereich" sprechen, da dieser Bereich den Grand Parc vertritt.

    zu 4) Es geht in dem Text um das Grundstück (!, Alternativen denkbar, z. B. Bereich/Fläche, etc.) zwischen Grand Parc und Schloss. Wie ich bereits sagte, wären andere Übersetzungen denkbar, aber das Wort Grundstück verändert den Sinn des Ausgangstextes nicht. Ihr Beitrag wirft für mich die Frage auf, ob Sie den Aufbau des Schloss-Parks überhaupt analysiert haben. Sie sagen, Grundstück könne man nicht für den riesigen Park von Versailles verwenden, darum geht es in dem Textabschnitt aber gar nicht. In dem Satz, von dem hier die Rede ist, geht es darum, den Bereich des Petit Parc vom Grand Parc abzugrenzen. Tun Sie mir einen Gefallen und lesen Sie sich den Text noch einmal durch und klären inhaltliche Verständnisfragen! Zur Übersetzung gehört es auch, den Ausgangstext zu verstehen, was eine Beschäftigung mit der Materie voraussetzt, der ich in Eigeninitiative nachgegangen bin.

    Wie ich bereits sagte, halte ich die Bewertung von Gengo für falsch, weil sie sich nicht an objektiven Kriterien orientiert (Park-Aufbau), sondern an subjektiven Übersetzungs-Präferenzen von Ihrer Seite.

     

    Beste Grüße

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    Judith

    Ich möchte auch noch einmal hinsichtlich von 2) darauf hinweisen, dass Ludwig XIV. tatsächlich mit "Gärten um sich geworfen" hat und sie insofern auch verbreitet hat: Er hat nicht nur in Versailles Gärten "verbreitet" (vgl. expansion), sondern hat darüber hinaus in Marly (vgl. Ihr zu übersetzender Text) bzw. Marly-le-Roi, dem angrenzenden Schlossbereich im Norden, weitere Gärten angesiedelt. Ist das keine Expansion, oder was? Ist das keine Verbreitung von Gärten?

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    Chris

    Mir bleibt nur eine Frage: Meinen Sie das ernst?

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    Judith

    Hallöchen,

    auch Sie sollten die dargelegten Argumente ernst nehmen, denn sie haben sowohl Hand als auch Fuß (Basis: Recherchen)!

    Wenn Sie mit "das" etwas anderes als meine Argumentation meinen sollten, sollten Sie sich eine transparente Sprache zulegen, damit Ihr Umfeld auf Ihre Fragen angemessen eingehen kann! Bei Letzterem wünsche ich viel Erfolg!

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    Judith

    Ach, und noch was: Wenn Gengo angeblich absichtlich Fehler in die Texte einbaut, weil dies "realistisch" ist, sollte Gengo "realistischerweise" auch gestatten, dass für den Aufnahmetest Rückfragen an Gengo gestellt werden können und dementsprechend eine E-Mail-Adresse angeben. Für einen realen Anbieter müsste ein guter Übersetzer/eine gute Übersetzerin nämlich auch fragen dürfen, ob in dem Text zu Ludwig XIV. die originalen Flächenmaße (im Originaltext in Morgen angegeben) in Klammern hinter die Hektar- bzw. Quadratmeter-Zahlen gesetzt werden sollen. 

     

    Hätte mich nicht gewundert, wenn Gengo zurückschreibt, die sollten angegeben werden, weil dies einer ähnlichen Willkür entspricht, wie stilistische Fragen, was die Übersetzung betrifft.

     

    Meine Meinung. Viele Grüße aus dem Land der Demokratie mit Meinungsfreiheit!

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    Judith

    Nachtrag/Korrektur: Das Komma vor "wie" im letzten Posting ist verkehrt.

     

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    Chris

    Da wäre ich wohl besser still geblieben.

    Aber was soll’s. Der Text ist als Test wahrscheinlich eh schon verbrannt.

    Nein, die dargelegten Argumente kann ich zum überwiegenden Teil leider nicht besonders ernst nehmen. Das Wort „Verbreitung“ ist hier z. B. ganz klar fehl am Platz und Ihre Rechtfertigung zwar kreativ, aber wenig überzeugend.

    Horizon: Damit ist hier meiner Meinung nach die Blickgrenze im Sinne des idealen französischen Barockgartens gemeint. „Horizon“ als Gebiet ist an bestimmte Formulierungen und Zusammenhänge gebunden, die hier nicht gegeben sind. Sonst wäre jeder „wind“ ein „fart“. (Siehe die angegebenen Synonyme bei Langenscheidt.)
    In der Tat geht der Park nach dem Horizont weiter (was erst mal irritieren mag), so dass Ihre Übersetzung letztendlich dasselbe Gebiet beschreibt. Von daher denke ich nicht, dass Ihnen aus diesem Fehler allein ein Strick gedreht worden wäre. Andererseits weichen Sie damit ohne Not von der exakten Aussage und Sprache des Textes ab, der mit der Beschreibung eines Bereichs und seiner Grenzen beginnt. Als Grenze einen weiteren Bereich (von was?) anzuführen, der erst im weiteren Verlauf des Textes erwähnt wird, scheint mir wenig sinnvoll.
    „Der Bereich A reicht von x bis zum westlichen Bereich.“
    Stilistisch mögen Sie das abgefedert haben, logisch bleibt es problematisch.

    Grundstück: Unschön, aber (meiner unwesentlichen Meinung nach) geschenkt. Bei Teilen eines Parks spricht man für gewöhnlich nicht von Grundstücken und nicht jedes Stück Grund ist automatisch ein Grundstück. Und auch der Petit Parc selbst ist natürlich ein riesiger Park (siehe Text), der heutzutage oft mit dem Park von Versailles an sich gleichgesetzt wird. 

    Ob Gengo jetzt in jeden Test zusätzliche Fehler einbaut, mag ich nicht beurteilen. Im Detail wird man das aber auch nicht darlegen wollen, bzw. es ist die Aufregung nicht wert. Weder halte ich es für wahrscheinlich, dass Sie die Einzige sind, der dieser Fehler aufgefallen sein solll, noch tut er wirklich etwas zur Sache.

    Und auf Übersetzungsplattformen wie Gengo kommt es häufig vor, dass Kunden auf Fragen nicht reagieren. Abgesehen von den praktischen Aspekten ist es also durchaus realistisch, dass man während des Tests auf sich allein gestellt ist.

    Bedeutet ein bestandener Test, dass man ein toller Übersetzer ist, oder ein nicht bestandener gar, dass man nichts taugt?
    Natürlich nicht, aber nach bestimmten Kriterien muss eben entschieden werden.
    Sie haben die Absage anscheinend persönlich genommen, und wohin das führt, kann man hier nachlesen. (Das dürfen Sie jetzt tatsächlich persönlich nehmen.)

    Nochmal antworten werde ich wahrscheinlich nicht.

     

     

     

     

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    Judith

    Hallöchen,

    ich habe die Absage sehr sachlich genommen. Deswegen habe ich ja auch sachlich argumentiert. Ich bin auf die Arbeit bei Gengo nicht angewiesen, da ich in einem anderen Unternehmen arbeite. Allerdings bin ich genervt von der "Internet-Unprofessionalität" und strebe im Allgemeinen auch Optimierung an. Bei so vielen Unternehmens-Defiziten kann ich meinen Mund nicht halten.

    Aus Ihrer Argumentation schließe ich, dass Sie mir überwiegend darin Recht geben, dass der Test nicht nach objektiver Richtigkeit, sondern nach persönlichen Stilpräferenzen bewertet wurde. 

    Dass Unternehmen wie Gengo nicht auf Anfragen von nur potentiellen Kunden antworten, liegt auf der Hand. Sie haben leider meine Argumentation nicht verstanden, in der ich die Unsinnigkeit dessen offenlegen wollte, dass durch angeblich absichtlich eingestreute Rechtschreibfehler eine besondere Authentizität der zukünftigen Übersetzungssituation erzielt werden soll. Mein Argument war, dass dieses Konzept dann an anderer Stelle ausbaufähig ist und die Anweisungen darüber hinaus in den PDF-Richtlinien für die Testkandidaten nicht ausführbar sind ("Stellen Sie dem Arbeitgeber bitte Fragen bzgl. der Umrechnung von Werten"). Diese Schwachstelle wäre behebbar, wenn Gengo vor dem Test dem Testkandidaten angeben würde, wie er es mit der Umrechnung der Flächenmaße in diesem Fall halten soll. Letzteres entspreche einer authentischen Situation (= der Kunde informiert) und würde tatsächlich kompetente Testkandidaten (die den Kunden fragen würden), nicht vor eine widersprüchliche Testsituation stellen. Dies meine ich übrigens sachlich und objektiv, nicht persönlich. Im Übrigen tut der Fehler im Ausgangstext für mich schon etwas zur Sache und auch die Reaktion auf den Hinweis auf den Fehler. Gute Unternehmen profitieren von Optimierung und Weiterentwicklung, von Unternehmen, die interne Fehler beschwichtigen und für Kritik nicht offen sind, halte ich persönlich gerne Abstand. Kundenkontakt ist da ausgenommen, die Arbeit für Kunden sollte reibungslos über die Bühne gehen. 

    Was an "Verbreitung" kreativ sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Eine Expansion impliziert auch im Deutschen eine Verbreitung im Sinne einer Ausbreitung. Ich denke, Ihnen mangelt es an der Stelle an Sprachgefühl. 

    Der Garten reichte "bis zum westlichen Horizont" klingt im Deutschen nahezu poetisch, der englische Text hingegen ließ keine tiefergehende poetische Absicht erkennen. Vorherige Postings meinerseits klärten darüber auf, dass ich mir der Problematik der Kontextverwendung bewusst bin. Sie können also davon ausgehen, dass ich Ihre Überlegungen selbstständig während der Übersetzung angestellt habe.

    Ihre Interpretation des Ausgangstextes ist, dass Grenzen beschrieben werden sollen, meine Interpretation ist, dass Bereiche beschrieben werden sollen. Es geht vor allem um die Situierung (!, nicht Abgrenzung) der Grundstücksabschnitte. Da dies interpretativ ist, ist eine Diskussion überflüssig, für beides lässt sich argumentieren. Somit wären wir wieder beim Punkt, dass es zur Übersetzung des Textes nicht nur eine korrekte Lösung gibt und dass die naheliegendste ("horizon" = "Horizont") nicht als einzig korrekte gelten kann. Auch das, was Sie über "Grundstück" sagen, spiegelt wider, dass Sie den Ausgangstext anders interpretieren als ich. 

    Wir kommen also erneut zu dem Schluss: Oliver/Judith/Chris interpretieren den Text unterschiedlich und andere Übersetzer ebenfalls. Was schließen wir daraus? Sprachliche Fehler in der deutschen Übersetzung sollten streng bewertet werden (1 Fehler: Testkandidat fällt durch den Test), interpretative Fehler NICHT! Denn dies unterscheidet die eine Übersetzung von der anderen und zeichnet einen Übersetzer aus. Womit wir am Anfang und am Ende der Diskussion wären.

    Ich wünsche einen schönen Tag! Eine Antwort ist nicht notwendig, es ist alles gesagt!

     

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    Chris

    -- Aus Ihrer Argumentation schließe ich, dass Sie mir überwiegend darin Recht geben, dass der Test nicht nach objektiver Richtigkeit, sondern nach persönlichen Stilpräferenzen bewertet wurde."

     

    Nein. Aber das liegt sicher an mir.

     

    -- Kundenkontakt ist da ausgenommen

    Die Botschaft hör ich wohl …

     

     

     

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